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Indische Kultur - faszinierende Vielfalt und lange Tradition

MalerDie indische Kultur ist eine der ältesten bekannten Kulturen. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass auf dem indischen Subkontinent eine der ältesten Hochkulturen, die Indus-Tal-Zivilisation, lebte. Die Epoche der Indus-Tal-Zivilisation erstreckt sich etwa zwischen 2600 bis 1800 v. Christus.

Dass heutzutage, also mehr als 4500 Jahre später, landestypische kulturelle Traditionen nicht in Vergessenheit geraten sind, liegt an der indischen Kulturpolitik. Sie ist nämlich darauf bedacht, das kulturelle Bewusstsein des indischen Volkes zu schärfen, das Erbe zu bewahren und ein hohes Niveau darstellerischer wie schöpferischer Fähigkeiten anzustreben. So konnte vieles trotz der Kolonialzeit der Britten erhalten bleiben.

PerformanceDie Elemente der indischen Kultur sind sehr vielfältig, da in Indien viele Menschen in ganz unterschiedlichen Gegenden leben und es allein sieben, größere Religionen gibt, denen etwa 99,3% der Bevölkerung angehören. Der größte Teil des Volkes (82%) sind allerding Hinduisten, die durch den Glauben an die Erleuchtung und die Wirkung des göttlichen in der Natur eine ganz andere Einstellung gegenüber der Natur, dem Leben und sich selbst haben.

Indische Mode, die vor allem durch bunte Farben auffällt, regional variierende Tänze und Rituale oder auch prachtvolle Feste, bei denen ausgelassen gefeiert wird, sind in der westlichen Welt des 21. Jahrhunderts insbesondere durch die indische Filmindustrie „Bollywood“ bekannt geworden. Auch weiß man spätestens nach einem Bollywoodfilm, dass in der aktuellen indische Musikszene gern Volksmusik mit moderner Popmusik gemischt wird.

Allerdings sollte man sich nicht für einen Kenner der indischen Kultur halten, nur weil man reichlich Bollywood-Filme gesehen hat. Indische Kultur hat viel mehr Facetten.

Gandhi

Im Alltag fällt das Traditionsbewusstsein der Inder schon bei der Begrüßung auf: Sie fassen sich an ihre Stirn (drittes Auge), anschließend an die Brust (Herz) und verneigen sich leicht voreinander, während sie „Namaste“ sagen. Dies bedeutet: „Ich verneige mich vor dir“. Dieser Brauch stammt ursprünglich aus dem Hinduismus, da diese glauben, dass jedem Menschen Gott inne wohnt.
Das zeitgenössischen Verlagswesen Indiens spricht man besondere Lebhaftigkeit zu, diese Aussage bestätigt die Frankfurter Buchmesse, die Indien als erstes Land zum zweiten Mal einlud.
Interessant ist auch, dass Spiele wie Schach, Schlangen und Leitern, Spielkarten und Polo alle aus Indien stammen.

 
Quelle und weiterführende Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Indische_Kultur

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