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Reisetagebuch

Montag, 26.03.2007 Ankunft in Chennai

TagebuchRosen und freundliche Willkommensgrüße der Einheimischen empfangen uns nach einem langen Flug ab Düsseldorf über Dubai am Flughafen von Chennai.
Übermüdet von der „dank“ technischer Ausstattung und Service im Flugzeug, eher schlaflosen Nacht werden wir von Pastor Johny und seinen Mitarbeitern aus der ungewohnten Hitze erlöst und mit Bussen abgeholt.Unser Ziel: Die Gebäude von NLC (New Life in Christ).

Diese Gebäude, die die Schule und das Waisenhaus beherbergen, sollen in der ersten Woche unseres Aufenthalts in Indien mit Solaranlagen ausgestattet werden. Die Fahrt dorthin ist turbulent und der Verkehr Chennais scheint für uns Deutsche vollkommen unorganisiert. Fahrstreifen und Straßenbegrenzungen gibt es hier nicht und jeder hupt, um auf sich aufmerksam zu machen. An den Straßenrändern liegen schlafende Inder, andere verkaufen an einfachen Ständen ihre Waren. Unsere Fahrt wird durch einen plötzlichen Halt am Straßenrand unterbrochen, bei dem alle eine frisch aufgeschnittene Kokosnuss samt Strohhalm bekommen, um sich mit der Milch zu erfrischen. Für uns ist dies eher ungewohnt, bei den Indern scheint dies allerdings ein beliebtes Getränk zu sein.
TagebuchEbenso überraschend wie diese Geste ist dann auch unser Empfang bei NLC. Eine Schar von Kindern, die dort im Waisenhaus leben bzw. zur Schule gehen, singt uns, festlich gekleidet, ein Willkommenlied. Sie scheinen gleichzeitig interessiert und schüchtern. Auch für sie ist dies wohl ein bedeutender Moment. Girlanden und extra für das IUTU- Team angefertigte Banner zieren das Gelände. Wenn man aus dem lauten Straßenverkehr und den heruntergekommen Gassen kommt, wirkt NLC wie eine Oase und man merkt sofort, dass die Kinder, die hier untergekommen sind, sich sehr glücklich schätzen können. Bei brütender Hitze besichtigen wir dann die Gebäude von NLC und steigen auf das Dach, auf dem die Solaranlage am Tagebuch.jpgFreitag fertig aufgebaut stehen soll. Beim Mittagessen stellen wir fest, dass es uns an Wärme und Essen in den nächsten beiden Wochen nicht mangeln wird. Die Hitze scheint uns jetzt schon unerträglich und stellt eine große Umstellung zum kalten Deutschland dar.
Dies wird auch im Laufe des Tages, nachdem wir im „Hotel President“, unserer neuen Unterkunft, eingecheckt haben, bestätigt. Nach einer wilden Rikschafahrt zum Strand, an dem wir gleich von einer Inderin mit Kind auf dem Arm um Geld gebeten werden und dem Abendessen im Hotel lassen wir den Tag ruhig ausklingen.



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